Hohenems done

Die österreichische Bahnengolf-Elite traf in der zweiten Runde der Bundesliga-Saison 2018/2019 diesmal in Hohenems (Vorarlberg) zusammen.
Die Halle gilt mit ihren zahlreichen Schlüsselbahnen, die stets für Hochspannung sorgen und oft ein Match vorab entscheiden, als eine der schwierigsten Eternitanlagen Österreichs.
Nachdem die fleißigen Vöslauer Damen geschlossen den 24h-Marathon zu Beginn des Jahres bestritten hatten, waren sie bestens für die große Herausforderung gerüstet.
Gleich in der ersten von fünf Runden kam es zum Duell mit dem BGSC Klaus, der zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter der Bundesliga-Saison war.
Lange Zeit hielten die Vöslauerinnen in dieser Runde sehr gut mit, am Ende machte sich jedoch der Heim – und damit auch Trainingsvorteil der Vorarlberger Mannschaft bezahlt.
Andere Mannschaften erleiden nach solchen Auftaktniederlagen oftmals einen totalen Einbruch und erholen sich nicht mehr davon.
Doch wer die Vöslauer Damen kennt, weiß, dass Aufgeben für sie nie eine Option sein wird und das nach dem Match immer vor dem nächsten Match ist.
Frei nach dem Motto „Sch… drauf, abgerechnet wird am Schluss“ startete die Mannschaft rund um Bianca und Carina Utzig sowie Melanie und Sandra Schwarz einen Lauf, der seinesgleichen sucht.
Als erstes zu spüren, bekam dies das Jugendteam des ÖBGV. Am Ende lag man mit einer unglaublich starken 68er-Runde um 22 Schläge in Front. Durch diese mannschaftlich enorm konstante Leistung stieg das Selbstvertrauen weiter an.
In Runde drei kam es zum fast schon traditionellen Niederösterreich-Derby zwischen Vöslau und Herzogenburg. Die Vöslauerinnen ließen ihrem Gegner nicht den Hauch einer Chance und gewannen völlig verdient ihr zweites Match in Folge.
Auch der nächste Tag begann, wie der Vortag endete – mit einem Sieg für Vöslau, diesmal war Linz Lißfeld der Gegner.
In der letzten Runde traf man auf Post SV Wien – jene Mannschaft die vor Hohenems unmittelbarer Tabellennachbar der Vöslauerinnen war. Dass die Damen einfach nicht zu bremsen sind, bekam auch ihr Wiener Gegner deutlich zu spüren.
Schlussendlich standen nach 5 Runden sagenhafte 4 Siege auf der Habenseite.
Insbesondere die letzten beiden Duelle zeigten, dass sich die Vöslauer Damen neben ihrer mentalen Stärke noch auf etwas anderes Bedeutsames stets verlassen können:
Der Teamspirit – also jener Zusammenhalt, der selbst nach anfänglich schwächeren Phasen während eines Duelles immer die Entscheidung zu Gunsten der Vöslauerinnen bringen kann.
Nach dem zweiten Platz des Tages machte man auch im Gesamtstand einen Sprung nach vorne und belegt nun hinter Klaus und Herzogenburg den dritten Rang!
Ausgestattet mit einer riesigen Portion Selbstvertrauen nach diesem Wochenende freuen sich die Vöslauer Damen bereits auf die kommende dritte Runde in Voitsberg.

Ergebnisse 2. Runde Bundesliga Hohenems 2019

Zwischenstand nach 2. Runde Bundesliga Hohenems 2019

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